14 Personenbeförderung auf der Schiene auf einen reinen E-Betrieb umzustellen und den CO2-Ausstoß um über zwei Drittel zu reduzieren, erreicht sein. Um den Kunden noch besser zum öffentlichen Verkehr zu bringen, bietet GKB darüber hinaus für Randregionen Mikro-ÖV-Angebote an. Budgetkürzungen seitens des Landes Steiermark erwirken jedoch die Einstellung oder deutliche Verringerung des bestehenden Angebotes. Um die Erreichung der Klimaziele des Bundes bestmöglich unterstützen zu können, steht neben dem Ausbau des Komforts und dem Führen pünktlicher Züge vor allem die Erweiterung des Verkehrsangebotes an oberster Stelle. Kapazitäten für Verkehrserweiterungen sind in Beschaffungsvorgängen von neuem Wagenmaterial berücksichtigt. Im Busbereich wurden seitens der Auftraggeber bisher keine Busse mit alternativen Antrieben bestellt. Ob für bestimmte Linienbündel in Zukunft auch wasserstoff- oder strombetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kommen sollen, ist aktuell noch nicht bekannt. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes in mehreren Bundesländern wird der Einsatz von selbstfahrenden Bussen im Linienbetrieb getestet. Für die Steiermark geht die GKB als Projektpartner ins Rennen. Die Linienführung soll im Raum Deutschlandsberg und Bahnhof Weststeiermark eingerichtet und über mehrere Jahre getestet werden. Der Bund hat dafür entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt. Beim Bau neuer Werkstättengebäude sind die Erweiterung der bereits bestehenden und die Errichtung neuen PV-Anlagen eingeplant. Diese soll während der Woche den Großteil des Energiebedarfs in diesem Bereich abdecken; an arbeitsfreien Tagen erfolgt die Einspeisung ins öffentliche Netz. Die Bauausführung ist nachhaltig konzipiert und orientiert sich sowohl an der Kategorie Silber des „klimaaktiv Kriterienkatalog für Dienstleistungsgebäude Neubau und Sanierung“ (BMK) als auch an der „OIB-Richtlinie 6 für Energieeinsparung und Wärmeschutz“ (Österreichisches Institut für Bautechnik) wie auch der unternehmensinternen Vorgabe „Nachhaltigkeit in der Beschaffung – Nachhaltiges Bauen“. Die für die GKB relevanten rechtlichen und normativen Anforderungen für die Bereiche Eisenbahnsicherheit, Qualität sowie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ergeben sich aus den einschlägigen Bestimmungen des EURechts, wie z.B. der Richtlinie (EU) 2016/798 und allen damit zusammenhängenden eisenbahnrechtlichen Vorgaben auf europäischer und nationaler Ebene sowie aus den Systemnormen ISO 9001 und ISO 45001. Als zentrales Steuerungsinstrument für die Erfüllung aller Anforderungen bedient sich die GKB eines Integrierten Managementsystems. 1.3.2 Mitarbeiter:innen Im Geschäftsjahr 2025 wurden im Personalbereich mehrere wesentliche Maßnahmen umgesetzt, die sowohl die Attraktivität der GKB weiter stärken als auch den neuen Herausforderungen des Unternehmens begegnen sollen. Nach der organisatorischen Abspaltung der GKB-Infrastruktur an die ÖBB-Infra verzeichnete das Unternehmen mit 1. Juli 2024 einen Personalstand von 417 Mitarbeiter. Bis zum 31. Dezember 2025 konnte dieser gezielt auf 437 Mitarbeiter erhöht werden. Dieser Aufbau erfolgte einerseits im Hinblick auf die Elektrifizierung ab August 2025, vor allem jedoch im Hinblick auf die Fahrplanerweiterung im Dezember 2025, in deren Zuge die GKB eine zentrale Rolle als Zubringer zur Lagebericht
RkJQdWJsaXNoZXIy NTgxNjc=