Drehscheibe Nr. 80 Dezember 2017
16 | Ausgabe 80 - Dezember 2017 GANZ KURZE BER I CHTE / D I VERS I TY & REG I OJET Die gelbe Linie nach Prag RegioJet & GKB im Personenfernverkehr Der gelbe RegioJet wird ab Sonntag, den 10. Dezember 2017, vier Mal täg- lich in beide Richtungen verkehren. Die Intervalle zwischen den Zügen betragen drei bzw. vier Stunden. Die Fahrten werden in Kooperation mit der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH durchgeführt. Das Traditionsun- ternehmen aus der Weststeiermark ist mit seinen Tochterunternehmen LTE und Adria Transport seit 15 Jahren im inter- nationalen Güterverkehrsgeschäft tätig. Auf Basis dieser Erfahrung setzt die GKB nun den nächsten Entwicklungsschritt und bringt gemeinsam mit RegioJet ein Personenfernverkehrskonzept auf die Schienen. Prokurist Peter Kronberger freut sich über diesen ersten Schritt der GKB in den Personenfernverkehr: „Unser Unternehmen möchte neue wirt- schaftliche Perspektiven eröffnen und nun auch im Personenfernverkehr neue Geschäftsfelder erschließen. Im Güter- verkehr hat diese europäische Expan- sion mit der Gründung der LTE vor 15 Jahren begonnen. Wir sehen, dass wir mit RegioJet einen guten Partner für die Umsetzung unserer Personenfernver- kehrsambitionen gefunden haben. Diese neue Kooperation eröffnet uns zukünftig interessante strategische Möglichkeiten, hochqualitativen Personenverkehr zu leistbaren Preisen anzubieten.“ Bester Service zum besten Preis RegioJet und GKB machen das Zugrei- sen und das Buchen einfach und smart: Mit der „gelben Klick Revolution” wurden bereits mehr als 5.000 Tickets verkauft. Neben der einfachen, flexiblen Buchung zeichnet sich RegioJet auch durch den besten Preis für umfassenden Service aus. Jeder Passagier kann in der STAN- DARD Klasse um nur 15 Euro von Wien nach Prag reisen. Voller Bord-Service ist im Fahrpreis inklusive: Dazu zählen Sitzplatzreservierungen und die Touch- screen-Monitore bei jedem Sitz für die Unterhaltung an Bord. Die STANDARD Klasse hat in jedem Zug die meisten Sitzplätze. Für Passagiere, die auf der Strecke Wien – Prag in höheren Klassen reisen möchten, gibt es Sitzplätze in der RELAX Klasse um 22 Euro und im BUSI- NESS Class Abteil um 29 Euro. Für Kin- der, Schüler/innen und Pensionist/innen gibt es ermäßigte Fahrkarten. Es gibt kei- ne Sonderangebote. Sogar bis wenige Minuten vor Abfahrt können Tickets zum gleichen Preis gebucht werden, sofern der Zug nicht ausgebucht ist. Text: GKB_PA / Foto: ES Erstaunlich, welche Aufregung öffentliche So- lidarisierung mit Opfern immer wieder bringt. Von Verschwörungstheorien bis zur Verharm- losung von Belästigungen sexueller oder an- derer Art ist alles dabei. Übersehen wird, dass damit die Opfer sexueller Belästigung endlich eine Stimme bekommen. Dabei denke ich vor allem an diejenigen, die keine haben oder de- ren Stimme schlichtweg zu leise ist. Natürlich fällt es leichter sich in die Täter zu versetzen. Könnte ja jedem passieren, dass er (vor al- lem er) oder sie zu Unrecht beschuldigt wird. Viel zu oft wird jedoch den Opfern eine böse Absicht unterstellt, ohne zu berücksichtigen, wie solche Situationen sind, in denen man sich hilflos fühlt. Gerade das führt dazu, dass sich Betroffene nicht trauen etwas zu sagen, denn es gibt eben auch nicht so selbstbe- wusste Menschen. Dabei streite ich nicht ab, dass es einzelne unberechtigte Fälle gibt, was natürlich genauso schlimm ist. Das oft gehör- te Argument der „sexuellen Belästigung“ von Männern durch Frauen in Miniröcken ist aber untauglich, denn es steht im Widerspruch mit der Verhüllungsdebatte von Kopftuchträgerin- nen. Grundsätzlich ist der Bereich der sexu- ellen Belästigung eine schwierige Angelegen- heit, denn was für die einen nur Witz, ist für die anderen bereits unangenehm. Ich denke, man sollte sich an den Schwächeren orientie- ren und deren Grenzen respektieren, denn die Starken können sich selbst wehren! Man(n) möge einfach einmal nachdenken, wie es wäre, wenn es sich um die eigene Frau oder Tochter handelte, die einen derartigen Vorfall berichten würde. Oft reicht ein klärendes Ge- spräch oder eine Entschuldigung, um gren- zwertige Situationen zu bereinigen. Das sollte nicht nur am Arbeitsplatz gelten, sondern im Umgang mit Menschen selbstverständlich sein. Die Unternehmenskultur der GKB zeigt keine Solidarität mit Tätern. Mag. Kerstin Hernler, MBA Diversitybeauftragte der GKB #Me too ... Der 1. RegioJet in Wien: Moderne Vectron-Lokomotiven mit erstklassigem Wagenmaterial
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