Drehscheibe Nr. 108 Dezember 2024

21 Ausgabe 108 - Dezember 2024 | Usbekistan | REISEN bemerkt man nichts. Nach 2,5 Stunden rückte der Zugbegleiter seine Kappe in Position, um uns am Bahnhof Buchara ordnungsgemäß zu verabschieden. Buchara ein Freilichtmuseum Die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt war ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße. Buchara hat eine einzigartige Atmosphäre, die von historischen Bauwerken, engen Gassen und belebten Basaren geprägt ist. Die Stadt vereint ein Gefühl von Zeitlosigkeit und LebendigDer Bahnhof in Samarkand ist ein Palast keit. Händler bieten auf Märkten farbenfrohe Teppiche, traditionelle Kleidung, Schmuck und Gewürze an, während alte Lehmhäuser eine charmante Kulisse bilden. Der Besuch des Labi-Hauz-Komplexes ist Pflicht. Der Ort „am Wasserbecken“ ist zentraler Treffpunkt. Ehemals Wasserspeicher, sitzt man heute an den Stufen und fotografiert Wasserspiegelungen oder beobachtet das Treiben und lauscht der Musik. In der Hochsaison werden an Tischen am Beckenrand regionale Köstlichkeiten angeboten, wie Plov: Das Nationalgericht Usbekistans ist ein würziger Reis mit Lammfleisch und Gemüse – serviert in großen Schüsseln. Chiwa - Wüstenstadt aus 1001 Nacht Nach Chiwa fuhren wir mit dem Auto, um in der Wüste das Gefühl von Weite und Ruhe spüren zu können. Nach sieben Stunden auf staubigen Straßen, erreichten wir die Stadtmauern. Auch Chiwa gehört zum Welterbe und ist gespickt mit gut erhaltenen Medresen und Moscheen. Kleine Läden mit kunstvollen Teppichen, farbenfrohen Keramiken und feinen Seidenstoffen findet man im Altstadtkern. Restaurants auf den Dächern bieten einen traumhaften Ausblick über die Ticketkontrolle bereits am Bahnsteig Historische Bauwerke prägen Buchara Buchara ist ein echtes Freilichtmuseum Bequeme Zugfahrt mit Bordrestaurant

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