gkb-logo facebook facebook

Rail contact 2017

ACstyria Fachkonferenz zur Zukunft der Bahnindustrie tagt in Graz

In Graz diskutieren heute führende Experten der nationalen und internationalen Bahnindustrie über die Zukunft der Bahnsystemtechnik. Der vom Mobilitätscluster ACstyria bereits zum fünften Mal organisierte Fachkongress ist Wissensplattform und Zukunftsforum der steirischen Mobilitätsindustrie. Mit einer F&E Quote von rund 6% erwirtschaften über 50 heimische Vorzeigeunternehmen in diesem Sektor jährlich rund 4 Mrd. € – Grund genug, sich für künftige Herausforderungen zu rüsten. Die von über 100 Teilnehmern besuchte Veranstaltung wurde von Wirtschaftslandesrätin MMag.a Eibinger-Miedl eröffnet. Als Referenten sind führende Vertreter von Siemens, McKinsey, Deutsche Bahn, den ÖBB, Liebherr und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vertreten.

GKB - Die dienstälteste Dampflok der Welt steht in Graz

Auftakt der Veranstaltung bildete am frühen Vormittag eine Betriebsbesichtigung bei der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH. Die Tagungsteilnehmer der RAILCONTACT’17 konnten nicht nur die dienstälteste Dampflok der Welt sondern auch moderne Schienenfahrzeuge und Busse der GKB besichtigen. MitarbeiterInnen der GKB gaben Einblicke in technische Details der Fahrzeuge und Infrastruktureinrichtungen sowie den Wartungsbetrieb.

Die Zukunft ist modular

Zentrales Thema für die steirische Zulieferindustrie sind modulare Systeme in der Produktion: Ähnlich einem Baukastensystem geht der Trend derzeit in die Richtung, die Produktion von Bahntechnik zu vereinfachen. Das „Lego-Prinzip“ steht allerdings in einem scheinbaren Widerspruch zu immer individuellen Kundenansprüchen. Der Vorteil: Einfachere Wartung, effizientere Produktion und eine nachhaltige Reduktion der Lebenszykluskosten. Neben dem Modularisierungs- und Plattformkonzept von Siemens (VECTRON) wurde unter anderem auch der Next Generation Train vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt präsentiert.

Die Steiermark ist für die Digitalisierung gerüstet

Als weiterer großer Trend wurde die Digitalisierung ausgemacht. Von Signal- und Weichentechnik über die Drehgestellfertigung bis hin zur Hardware für flächendeckendes W-Lan im Zug wird die Bahnindustrie immer smarter. Mit Forschungseinrichtungen wie der Montanuniversität Leoben, TU Graz, Joanneum Research und der Fachhochschule Joanneum ist die Steiermark hier gut aufgestellt. Auch dank Leitbetrieben wie der in Leoben-Donawitz ansässigen voestalpine Schienen GmbH, der voestalpine VAE in Zeltweg, dem Siemens Weltkompetenzzentrum für Drehgestelle in Graz, der GKB, dem Cargo Center Graz und auch zahlreichen Zulieferern wie etwa der Maschinenfabrik Liezen oder Software-Unternehmen wie Boom-Software oder Apus.

Über den ACstyria

Der Mobilitätscluster ACstyria repräsentiert ein Netzwerk von rund 270 Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Aerospace und Rail Systems – mit über 55.000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von mehr als 15 Milliarden Euro. Kernleistung des seit 1995 bestehenden Clusters ist die Vernetzung und Unterstützung steirischer Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Er versteht sich dabei als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Industrie, Forschung und öffentlichen Einrichtungen.

Rückfragehinweis:
Jakob Reichsöllner, MA | Pressesprecher
ACstyria Autocluster GmbH
Parkring 1 | A-8074 Raaba-Grambach
T: +43 676 69 71 046

Kontakt

Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH
Köflacher Gasse 35-41
8020 Graz
Tel.: +43 316 5987-0
Fax: +43 316 5987-16
E-Mail: